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Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Dr. Barbara Donner

Forschungsergebnisse der vergangenen dreißig Jahren haben gezeigt, dass extreme Lebensräume auf unserem Planeten sehr viel häufiger anzutreffen sind als angenommen. Die Tiefsee mit ihrer ewigen Dunkelheit und Kälte ist solch ein Lebensraum. Sie überrascht mit einzigartigen Ökosystemen, die vollkommen ohne Licht auskommen. Mit Filmausschnitten und faszinierenden Bildern stellt der Beitrag diese speziellen Lebewelten vor und zeigt auf, dass das Leben unter solch extremen Bedingungen auf der Chemosynthese basiert.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Hartmut Benthien

Eine Exkursion des Arbeitskreis-Paläontologie Hannover führte in die Plattenkalke der späten Jurazeit, des Tithoniums in Süddeutschland. Die Plattenkalke sind fein gebankte Gesteinsschichten die etwa 150 Millionen Jahre alt sind. Der Vortrag stellt verschiedene Exkursionspunkte vor, wie den neuen Hobbysteinbruchs der Gemeinde Solnhofen, den Museumssteinbruch von Langenaltheim, den Steinbruch in Painten bei Kelheim. Höhepunkte waren der Besuch des Museums und der Grabungsstellen des Bürgermeister-Müller Museums in Solnhofen. Am Schluss geht der Vortrag noch auf den Urvogel Archaeopteryx ein, der bei diesem Thema nicht fehlen darf.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Jürgen Reinhardt, Andreas Witzel, Werner Liebenberg & Prof. Jens Lehmann
ABSAGE WEGEN PANDEMIE!
“Citizen Science” – auf Deutsch auch als Bürgerforschung bezeichnet – ist auf dem Vormarsch. Immer mehr Forschungseinrichtungen in Deutschland arbeiten mit Laien zusammen, was für beide Seiten von Vorteil ist. Zum einen würde über viele Forschungsfragen ohne “Citizen Science” niemand arbeiten, zum anderen erfüllen sich viele Laien einen Forschertraum. Sie verwirklichen sich und haben Freude an dieser Arbeit.“Citizen Science” ist keine neue Erfindung, besonders die Paläontologie ist für das Thema von jeher prädestiniert, denkt man beispielsweise an Gideon Mantell der als Arzt im 19. Jahrhundert in seiner Freizeit forschte und viele Fossilien erstmals beschrieb. Über die Aktivitäten der Laienarbeit in der Geowissenschaftlichen Sammlung der Universität Bremen berichten wir an diesem Abend und zeigen was und wieviel bereits bewegt wurde.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Dieter Siebert
Vor 290 Millionen Jahren im Perm zerstörte ein Vulkanausbruch den Wald in Chemnitz. Seine versteinerten Hölzer wurden immer wieder bei Bauarbeiten im Stadtgebiet gefunden. Heute sind einige eindrucksvolle Stämme im Museum für Naturkunde Chemnitz aufgestellt. 2010 machte die VFMG Gruppe Celle eine Exkursion nach Chemnitz, wovon dieser Vortrag berichtet.

