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Vortragsort: Youtube-Livestream (YouTube-Kanal GSUB)
Dozent: PD Dr. Frank Lisker
Cornwall – das steht für englische Riviera, romantische Strände, steile Klippen, üppige Gärten, düstere Moore und Rosamunde Pilcher. Die idyllischen Landschaften der Grafschaft resultieren aus einer Geologie, die von der Variszischen Orogenese geprägt wurde – einer Gebirgsbildung, die vor 400-250 Millionen Jahren auch das Erzgebirge, den Harz und weite Teile Süd- und Westdeutschlands beeinflusste. In Cornwall führte sie zur Platznahme großer Granitkomplexe, deren Erze für mehrere Jahrhunderte eine wichtige Grundlage für den Reichtum Englands bildeten. Besonders in das Auge fallen aber die spektakulären Falten der cornischen Steilküsten, die in keinem seriösen Lehrbuch der Tektonik fehlen dürfen.
Vortragsort: Youtube-Livestream (YouTube-Kanal GSUB)
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann
In der zweiten virtuellen Reise nach Cornwall soll es hauptsächlich um die Sedimentgesteine des Karbons gehen. Für die Zeit des Karbons sind in Mitteleuropa vor allem Sumpfwälder, und die daraus resultierende Kohle, ein zentrales Thema. An den steilen Küsten im Norden Cornwalls finden sich dagegen fast überhaupt keine kohligen Gesteinslagen in den von der Erosion angenagten Steilklippen, vielmehr bestehen die Sedimentschichten hier aus Sandsteinen bzw. Grauwacke genannten Gesteinen. Diese wurden im Meer aber auch in Brack- bzw. Süßwasserseen abgelagert. Das Gestein enthält mitunter interessante Spurenfossilien und selten auch fossile Fische.
Vortragsort: Youtube-Livestream (YouTube-Kanal GSUB)
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann
Der Begriff Wealden bezeichnet festländische Sedimente der Unterkreidezeit. Sie wurden im Süß- und Brackwasser von Flussauen oder auch in Lagunen abgelagert. Der Begriff leitet sich vom Namen der südenglischen Landschaft Weald ab. Spannend am Wealden sind nicht nur dessen dynamische Ablagerungsbedingungen sondern auch seine Fossilien. Dieses sind zum Beispiel Pflanzen, Schildkröten, Haie, Krokodile. Besonders herausragend sind vor allem Fährten von Dinosauriern und deren Knochen. Die bedeutendsten Dinosaurierfunde Europas stammen aus dem Wealden.
Vortragsort: Youtube-Livestream (YouTube-Kanal GSUB)
Dozent: Harald Rohe
Der späteste Jura und die früheste Kreide sind in Niedersachsen in der Regel schlecht aufgeschlossen. Dadurch ist zwar die generelle Abfolge der Schichten bekannt, der Fossilinhalt jedoch nur eher schlecht. Ausnahmen sind zum Beispiel die Dinosaurierspuren aus dem Naturdenkmal Münchehagen. Diese Gesteinsschichten lassen jedoch noch einen weit detaillierteren Einblick in die Landökosysteme jeder Zeit zu, die neben riesigen Reptilien noch viel mehr zu bieten hatten. Die kleinen Fossilien von denen in diesem Vortrag berichtet wird sind mindestens genauso spannend – gemeint ist die aus Deutschland bisher fast unbekannte fossile Insektenwelt jener Zeit. Der Vortrag gibt einen ersten Einblick in diese bislang wissenschaftlich fast unbearbeitete Thematik.
Zoom Meeting:
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https://uni-bremen.zoom.us/j/95636331536?pwd=d25sb0tWSEU5aVllNVhqek9oRVg4UT09
Meeting-ID: 956 3633 1536
Kenncode: 441143
Dozent: Jonathan Harjes
Wie werden eigentlich Dinosaurierknochen zum Fossil? Die Entstehungsgeschichte von Dinosaurier- und Haifischfossilien lässt uns 130 Millionen Jahre in die Vergangenheit blicken. Mit optischen, chemischen und mineralogischen Verfahren konnte der Versteinerungsprozess dieser Fossilien rekonstruiert werden. Dabei lässt sich das chemische Milieus während der Fossilwerdung aus der Kristallisationsabfolge der Minerale rekonstruieren.
Zoom Meeting:
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https://uni-bremen.zoom.us/j/94932865216?pwd=VkxuQkFRNFRtem1GK2Z2OG1zWHROUT09
Meeting-ID: 949 3286 5216
Kenncode: 960540
Dozent: Lutz Kaecke
Konkretionen können phantastisch erhaltene Fossilien enthalten – daher sind sie für Sammler besonders interessant. In dem Vortrag werden unterschiedliche Formen, Materialien und Bildungsbedingungen vorgestellt. Im Anschluss an einen überwiegend theoretischen Teil werden einige Präparationsbeispiele gezeigt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Werner Liebenberg
In den Travertinen von Weimar, Ehringsdorf und Taubach werden seit gut zwei Jahrhunderten Säugetierfossilien gefunden. Selbst in Goethes Sammlung finden sich interessante Stücke. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind die Travertine auch eine bedeutende Neandertaler-Fundstätte. Eine beachtliche Anzahl von Funden kam durch Ankauf und Schenkung an das Bremer Überseemuseum. Der Vortrag stellt diese Fossilien vor und erzählt ihre Geschichte.
Auch wenn von Seiten der Universität keine Maskenpflicht mehr bestehen wird möchten wir Sie zu Ihrer und unserer Sicherheit bitten vorerst noch eine FFP2 Maske auf den Treffen zu tragen (mit Ausnahme des jeweiligen Vortragenden). Da wir bei unseren Treffen einige Teilnehmer aus vulnerablen Gruppen haben wäre das ein solidarischer Akt um diese zu schützen. Herzlichen Dank für das Verständnis.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Jürgen Reinhardt
Der Piesberg im Osnabrücker Bergland ist eine der bedeutendsten Fundstellen für Fossilien aus dem Karbon weltweit. Früher vor allem für seine in irisierenden Farben erhaltenen Pflanzenfossilien bekannt, ist er in den letzten Jahren durch spektakuläre Insektenfunde berühmt geworden. Neben den paläontologischen Funden wird im Vortrag auch die historische und wirtschaftliche Bedeutung des Piesberges als Kohlezeche im 19. Jahrhunderts und als Steinbruch für Sandstein im 20. Jahrhundert besprochen.
Auch wenn von Seiten der Universität keine Maskenpflicht mehr bestehen wird möchten wir Sie zu Ihrer und unserer Sicherheit bitten vorerst noch eine FFP2 Maske auf den Treffen zu tragen (mit Ausnahme des jeweiligen Vortragenden). Da wir bei unseren Treffen einige Teilnehmer aus vulnerablen Gruppen haben wäre das ein solidarischer Akt um diese zu schützen. Herzlichen Dank für das Verständnis.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Lutz Kaecke
In leeren Cephalopodenschalen können sich Anreicherungen von Fossilien finden, häufig sind diese besser erhalten als im Umgebungsgestein. Der Vortrag von Lutz Kaecke geht auf die mögliche Entstehung und die Aussagekraft einzelner Funde ein. Gezeigt werden, per Bild und mit Handstücken, Beispiele aus dem Paläozoikum und dem Mesozoikum.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Dieter Siebert
Vor 290 Millionen Jahren im Perm zerstörte ein Vulkanausbruch den Wald in Chemnitz. Seine versteinerten Hölzer wurden immer wieder bei Bauarbeiten im Stadtgebiet gefunden. Heute sind einige eindrucksvolle Stämme im Museum für Naturkunde Chemnitz aufgestellt. 2010 machte die VFMG Gruppe Celle eine Exkursion nach Chemnitz, wovon dieser Vortrag berichtet.

