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Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Dr. Volker Lohrmann

Der zarte Körperbau der Insekten bedingt, daß sie selten fossil erhalten blieben. Ausnahmen sind die reichen Insektenfunde im Bernstein und Kopal. Dennoch können auch in vielen Sedimentgesteinen fossile Insekten gefunden werden, sie werden nur oftmals übersehen. Berühmt sind fossile Käfer aus der Grube Messel bei Darmstadt, die sogar noch bunt schimmernde Flügeldecken zeigen, oder auch detaillierte Flügeläderung zeigende Insekten aus dem Jura von Ostdeutschland und der frühen Erdneuzeit von Dänemark. Das älteste bekannte Insekt ist über 400 Millionen Jahre alt, die größten fossilen Insekten dürften zur Riesenlibelle Meganeura gehören die vor über 300 Millionen Jahren lebte und bis über 70 cm Flügelspannweite erreicht haben soll. Dieses ist Grund genug einmal einen Vortrag über den enormen Reichtum fossiler Insekten und ihre Evolution zu berichten.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Werner Liebenberg
Ein geologisch geographischer Streifzug entlang des Cevennenrandes von der Teufelsbrücke bei Thueyts im Norden bis in die Schlucht des Hérault im Süden. Der Vortrag zeigt die Vielfältigkeit einer Landschaft vom tertiären Vulkanismus im oberen Ardèchetal und den Juraaufschlüssen mit seinen Fossilien über Karstphänomene und Höhlen sowie die Spuren des ehemaligen Kohlebergbaus.
Neuer Termin!
Vortragsort: MARUM Foyer
Dozent: Dr. Barbara Donner
Zu Beginn des neuen Jahres 2018 haben wir wieder die Möglichkeit das Bohrkernlager im Marum zu besichtigen (inkl. Filmvortrag). Dr. Barbara Donner bietet uns die seltene Gelegenheit hinter die Bühne der Meeresforschung zu schauen.
Termin ist der 17.04.2018 (Dienstag), 19.30 Uhr. Treffpunkt ist im Foyer des Marum.
Anmelden können Sie sich per Mail an Werner Liebenberg (werner-liebenberg@t-online.de). Ebenfalls liegt eine Liste beim nächsten Treffen des Geowissenschaftlichen Arbeitskreises am 8. März 2018 aus.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: PD Dr. Jens Lehmann
Die Geologie spielt eine bedeutende Rolle in der Geschichte, Wirtschaft und Zukunft Nevadas. Gebirgsbildende Kräfte schufen am Westrand des nordamerikanischen Kontinentes eine Landschaft aus Ebenen die durch parallel zueinander verlaufenden Bergketten getrennt werden. Letztere machen Nevada auch zu einem Wüstenstaat und damit einem El Dorado für Geologen. Naturkatastrophen wie Erdbeben, Sturzfluten, Buschfeuer stehen geologischem Reichtum unter anderem in Form der größten Goldlagerstätten der USA gegenüber. Geforscht wird von Bremer Geowissenschaftler an Sedimenten aus der Trias-Zeit Nevadas und deren Fossilien. Der Vortrag ist ein Reisebericht aber zeigt auch landschaftlich-geologische Höhepunkte rund um die Nevada-Expedition der Geowissenschaftlichen Sammlung im Jahr 2017.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Werner Liebenberg
Eine paläontologische Exkursion in das Pariser Becken mit einer kurzen Einführung in die Ökologie und die Systematik der Schnecken

Am 7. Juli 2018 ist eine Exkursion zur Kreidegrube Misburg vorgesehen. Nähere Information dazu von Ludwig Kopp beim jeweiligen Treffen des Geowissenschaftlichen Arbeitskreises der Universität Bremen.
Kosten für Erwachsene 4€ und für Kinder 2€
Vortrag fällt aus! Wird 2019 nachgeholt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Harald Rohe
Harald Rohe hat Spitzbergen zu seinem zweiten Hobby gemacht und berichtet von der Arktis Exkursion 2017. Spitzbergen ist zwar ein bisschen kalt, dennoch ein traumhaftes Reiseziel. In seinem Bildervortrag erzählt er spannende Geschichten rund um Spitzbergen. Er berichtet von den Veränderungen der Bergwerkssiedlungen, von der Natur, den Tieren und den Fossilfunden die auf dieser Reise gemacht wurden.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Jürgen Reinhard
Sie sind als Rohstoffquellen und Fossilfundstellen gleichermaßen bekannt: die Kalkmergelgruben von Höver und Misburg in der unmittelbarem Umgebung Hannovers. An diesen Lokalitäten werden Kalkgesteine und Mergel aus der späten Oberkreide abgebaut, diese sind etwa 73-83 Millionen Jahre alt. Viel weiß man inzwischen über die einstigen Lebewesen und ihre mutmaßliche Umwelt, daß an diesen Orten bereits seit mehr als 100 Jahren Gestein abgebaut wird ist weniger bekannt. Der Vortrag geht näher auf die Geschichte dieser Abbaufelder ein. Das Zementwerk Alemania in Höver wurde bereits zwischen 1907 und 1908 errichtet, die Werke in Misburg haben ihren Ursprung in Vorgängern die ab 1873 betrieben wurden.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Eva Bischof
Während der Mittleren Trias befand sich das Gebiet des heutigen Nevadas fernab der Westküste des Superozeans Panthalassa. In mitteltiefen Bereichen dieses Ozeanes war die Variabilität von Ammonoideen groß. Denn zu dieser Zeit passierte ein riesiges „Wettrüsten“ zwischen Jäger und Gejagten – zwischen Ichthysoauriern und Ammoniten. Jedes Mal, wenn die Raubtiere ein stärkeres Gebiss entwickelt haben, dann waren die Beutetiere dazu gezwungen, stabilere Schalen auszubilden. Dieser verschärfte Konkurrenzkampf hat entscheidend zur Formenvielfalt im Meer beigetragen. Die hervorragenden Aufschlussbedingungen in NW-Nevada, USA enthüllen wunderbare Einblicke in die Freiwasserfaunen dieses Teils der Welt. Der Vortrag berichtet über den Fortgang der Forschungsarbeiten der Geosammlung Bremen, die die Diversität der Ammoniten aus dieser Zeit untersuchen.



