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Vortrag fällt aus! Wird 2019 nachgeholt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Harald Rohe
Harald Rohe hat Spitzbergen zu seinem zweiten Hobby gemacht und berichtet von der Arktis Exkursion 2017. Spitzbergen ist zwar ein bisschen kalt, dennoch ein traumhaftes Reiseziel. In seinem Bildervortrag erzählt er spannende Geschichten rund um Spitzbergen. Er berichtet von den Veränderungen der Bergwerkssiedlungen, von der Natur, den Tieren und den Fossilfunden die auf dieser Reise gemacht wurden.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Jürgen Reinhard
Sie sind als Rohstoffquellen und Fossilfundstellen gleichermaßen bekannt: die Kalkmergelgruben von Höver und Misburg in der unmittelbarem Umgebung Hannovers. An diesen Lokalitäten werden Kalkgesteine und Mergel aus der späten Oberkreide abgebaut, diese sind etwa 73-83 Millionen Jahre alt. Viel weiß man inzwischen über die einstigen Lebewesen und ihre mutmaßliche Umwelt, daß an diesen Orten bereits seit mehr als 100 Jahren Gestein abgebaut wird ist weniger bekannt. Der Vortrag geht näher auf die Geschichte dieser Abbaufelder ein. Das Zementwerk Alemania in Höver wurde bereits zwischen 1907 und 1908 errichtet, die Werke in Misburg haben ihren Ursprung in Vorgängern die ab 1873 betrieben wurden.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Eva Bischof
Während der Mittleren Trias befand sich das Gebiet des heutigen Nevadas fernab der Westküste des Superozeans Panthalassa. In mitteltiefen Bereichen dieses Ozeanes war die Variabilität von Ammonoideen groß. Denn zu dieser Zeit passierte ein riesiges „Wettrüsten“ zwischen Jäger und Gejagten – zwischen Ichthysoauriern und Ammoniten. Jedes Mal, wenn die Raubtiere ein stärkeres Gebiss entwickelt haben, dann waren die Beutetiere dazu gezwungen, stabilere Schalen auszubilden. Dieser verschärfte Konkurrenzkampf hat entscheidend zur Formenvielfalt im Meer beigetragen. Die hervorragenden Aufschlussbedingungen in NW-Nevada, USA enthüllen wunderbare Einblicke in die Freiwasserfaunen dieses Teils der Welt. Der Vortrag berichtet über den Fortgang der Forschungsarbeiten der Geosammlung Bremen, die die Diversität der Ammoniten aus dieser Zeit untersuchen.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: PD Dr. Jens Lehmann
Am 13. Dezember 2018 feiern wir das 60jährige Bestehen des Geowissenschaftlichen Arbeitskreises. Neben Vorträgen wird es eine Ausstellung geben die die lange Geschichte des dieses Treffen von Überseemuseum Bremen zur Uni Bremen darstellt.
Viele Bremer sammeln während des Jahres 2018 wieder Gesteine, Fossilien und Mineralien. Deshalb wird neben dem gemütlichen Beisammensein auf der Weihnachtsfeier ein „Exponat des Jahres“ prämiert. Es ist dabei egal, ob dieses aus dem Bremer Umland, fernen Regionen Europas oder aus Übersee stammt. Das interessanteste, schönste oder am besten präparierte Stück wird als „Weser Geo-Highlight 2018“ von den Anwesenden gewählt und mit einem Preis ausgezeichnet. Außerdem präsentiert die Geosammlung ihre wichtigsten Neuzugänge des Jahres und das Vortragsprogramm für das Jahr 2019 wird vorgestellt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Wolfgang Bach
Die Gesteine des Rheinischen Schiefergebirges repräsentieren die sedimentären und vulkanischen Ablagerungen aus einem Randmeer südlich des Äquators. Während einer vulkanisch sehr lebhaften Phase im ausgehenden Mitteldevon bildeten sich verstärkt Seeberge in diesem rhenoherzynischen Meer, auf denen sich Riffatolle aus Stromatoporen und Korallen entwickelten. Die explosive Natur dieser Vulkane führt allerdings lokal auch zur Zerstörung der Riffe. Im Vortrag werden Beispiele anhand von Geländebefunden für die Wechselwirkungen zwischen Vulkanismus und Riffentwicklung gezeigt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Dr. Barbara Donner
Massenaussterben kennzeichnen die Erdgeschichte. Bei der bekanntesten biologischen Krise vor 66 Millionen Jahren spielt der Aufprall eines Meteoriten vor der Halbinsel Yucatan eine entscheidende Rolle.
Wissenschaftler haben kürzlich DIREKT in den Chicxulub-Meteoritenkrater hineingebohrt, u.a. um herauszufinden, wieso dieser Einschlag so viel Tod und Zerstörung hervorrufen konnte!
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Werner Liebenberg
Werner Liebenberg hat sich in den letzten Jahren intensiv mit den Fossilien von Ursus spelaeus dem Höhlenbären beschäftigt. Die Geowissenschaftliche Sammlung hat in ihrer langen Historie zahlreiche Exemplare dieses beeindruckenden Fossils gesammelt, erstanden und gespendet bekommen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die lange Geschichte dieser Tiere und ihrer Verbindung zu den Geowissenschaftlichen Sammlungen in Bremen.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Harald Rohe
Harald Rohe hat Spitzbergen zu seinem zweiten Hobby gemacht und berichtet von der Arktis Exkursion 2017. Spitzbergen ist zwar ein bisschen kalt, dennoch ein traumhaftes Reiseziel. In seinem Bildervortrag berichtet er von den Fossilfunden die auf dieser Reise gemacht wurden. Außerdem erzählt er spannende Geschichten rund um Spitzbergen und von den Veränderungen der Bergwerkssiedlungen, von der Natur und den Tieren.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Heinrich Kuhbier
Dr. Thorwald Kruckow war von 1959 am Überseemuseum in Bremen als Kustos für die Geowissenschaften tätig. Somit ist er einen wichtige und prägende Person für die Geowissenschaftliche Sammlung des FB5. Aber auch für den Geowissenschaftlichen Arbeitskreis den er 1958 am Museum gründete. Der langjährige Weggefährte von Heinrich Kuhbier erzählt aus dem Leben dieses Menschen der viele Teilnehmer des Arbeitskreises für die Paläontologie begeistern konnte.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann
Der Vortrag führt auf eine Zeitreise durch 550 Millionen Jahre. Er vermittelt, wie sich der Riesenwuchs von Tieren entwickelte – von Kopffüßlern, die bereits bis zu acht Meter lang waren, über Verwandte des heutigen Nautilus, die ausgestorbenen Ammoniten, Panzerfische bis zu Sauriern mit Riesenaugen und Giraffenhälsen. Warum die Ur-Tiere so groß wurden kann zum Teil durch ihre Lebensbedingungen erklärt werden. Fest steht: Sie hatten schon wegen ihrer Ursprungsgröße wenig Feinde, hatten folglich ein längeres Leben und damit mehr Zeit, um Nachkommen zu produzieren. Zudem verfügten sie über einen äußerst ökonomischen Stoffwechsel und waren darüber hinaus ausgestattet mit einem großen Gehirn. Aus welchem Grund die Giganten ausstarben, hat die Wissenschaft letztendlich noch nicht geklärt. Fest steht allerdings, dass das Ende der großen Reptilgruppen einhergingmit dem Ende der auf dem Festland lebenden Dinosaurier obschon viele Reptilienarten auch schon vorher ausgestorben sind.






