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Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Wolfgang Bach
Die Gesteine des Rheinischen Schiefergebirges repräsentieren die sedimentären und vulkanischen Ablagerungen aus einem Randmeer südlich des Äquators. Während einer vulkanisch sehr lebhaften Phase im ausgehenden Mitteldevon bildeten sich verstärkt Seeberge in diesem rhenoherzynischen Meer, auf denen sich Riffatolle aus Stromatoporen und Korallen entwickelten. Die explosive Natur dieser Vulkane führt allerdings lokal auch zur Zerstörung der Riffe. Im Vortrag werden Beispiele anhand von Geländebefunden für die Wechselwirkungen zwischen Vulkanismus und Riffentwicklung gezeigt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Dr. Barbara Donner
Massenaussterben kennzeichnen die Erdgeschichte. Bei der bekanntesten biologischen Krise vor 66 Millionen Jahren spielt der Aufprall eines Meteoriten vor der Halbinsel Yucatan eine entscheidende Rolle.
Wissenschaftler haben kürzlich DIREKT in den Chicxulub-Meteoritenkrater hineingebohrt, u.a. um herauszufinden, wieso dieser Einschlag so viel Tod und Zerstörung hervorrufen konnte!
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Werner Liebenberg
Werner Liebenberg hat sich in den letzten Jahren intensiv mit den Fossilien von Ursus spelaeus dem Höhlenbären beschäftigt. Die Geowissenschaftliche Sammlung hat in ihrer langen Historie zahlreiche Exemplare dieses beeindruckenden Fossils gesammelt, erstanden und gespendet bekommen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die lange Geschichte dieser Tiere und ihrer Verbindung zu den Geowissenschaftlichen Sammlungen in Bremen.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Harald Rohe
Harald Rohe hat Spitzbergen zu seinem zweiten Hobby gemacht und berichtet von der Arktis Exkursion 2017. Spitzbergen ist zwar ein bisschen kalt, dennoch ein traumhaftes Reiseziel. In seinem Bildervortrag berichtet er von den Fossilfunden die auf dieser Reise gemacht wurden. Außerdem erzählt er spannende Geschichten rund um Spitzbergen und von den Veränderungen der Bergwerkssiedlungen, von der Natur und den Tieren.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Heinrich Kuhbier
Dr. Thorwald Kruckow war von 1959 am Überseemuseum in Bremen als Kustos für die Geowissenschaften tätig. Somit ist er einen wichtige und prägende Person für die Geowissenschaftliche Sammlung des FB5. Aber auch für den Geowissenschaftlichen Arbeitskreis den er 1958 am Museum gründete. Der langjährige Weggefährte von Heinrich Kuhbier erzählt aus dem Leben dieses Menschen der viele Teilnehmer des Arbeitskreises für die Paläontologie begeistern konnte.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann
Der Vortrag führt auf eine Zeitreise durch 550 Millionen Jahre. Er vermittelt, wie sich der Riesenwuchs von Tieren entwickelte – von Kopffüßlern, die bereits bis zu acht Meter lang waren, über Verwandte des heutigen Nautilus, die ausgestorbenen Ammoniten, Panzerfische bis zu Sauriern mit Riesenaugen und Giraffenhälsen. Warum die Ur-Tiere so groß wurden kann zum Teil durch ihre Lebensbedingungen erklärt werden. Fest steht: Sie hatten schon wegen ihrer Ursprungsgröße wenig Feinde, hatten folglich ein längeres Leben und damit mehr Zeit, um Nachkommen zu produzieren. Zudem verfügten sie über einen äußerst ökonomischen Stoffwechsel und waren darüber hinaus ausgestattet mit einem großen Gehirn. Aus welchem Grund die Giganten ausstarben, hat die Wissenschaft letztendlich noch nicht geklärt. Fest steht allerdings, dass das Ende der großen Reptilgruppen einhergingmit dem Ende der auf dem Festland lebenden Dinosaurier obschon viele Reptilienarten auch schon vorher ausgestorben sind.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Karin Zonneveld
Der Vortrag beschreibt aktuelle die Forschung des Zusammenhangs zwischen Klimaveränderungen und Krankheitsepidemien. Welchen Einfluss hatte das Klima zum Beispiel auf die antike Metropole Rom.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Jürgen Reinhardt
Dieser Vortrag betrachtet die Verbindung von Chemie und Paläontologie. Der Referent beleuchtet verschiedene Konzepte der Chemie und ihrer Anwendung in der Rekonstruktion von vergangenen Welten. Es geht unter anderen um Isotopen und ihre Bedeutung in der absoluten Altersbestimmung sowie der Temperatur- und Habitatrekonstruktion. Zum Abschluss tauchen wir ein in die spannende Welt der Biomoleküle in den Geowissenschaften.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Eva Bischof
Ein jeder kennt wohl den folgenden Satz: „Wissenschaftler haben herausgefunden, dass […]. Doch was steckt hinter dieser Floskel, wer sind diese Wissenschaftler und was treibt sie an? Eva Bischof erzählt aus ihrem Alltag als Doktorandin in der Arbeitsgruppe der Geowissenschaftlichen Sammlung der Universität Bremen. Anhand ihres Forschungsprojektes über Ammonoideen aus der Trias von Nevada erörtert sie, was hinter der großen Black Box namens „Wissenschaft“ alles stecken kann.
23.11.2019 von 11-17 Uhr – Tag der offenen Tür in der Geowissenschaftlichen Sammlung der Universität Bremen (im MARUM, Leobener Str. 8).
Besuchen Sie die Geowissenschaftliche Sammlung der Universität Bremen mit ihren mehr als 500 000 Fossilien, Mineralien und Gesteinen aus der ganzen Erdgeschichte.
Neben Führungen durch die Sammlung gibt es ein Rahmenprogramm mit allgemeinverständlichen Vorträgen, Ausstellungen, einer attraktiven Geo-Tombola, das bei Kindern beliebte Haizahnsieben und vieles mehr.
Sie haben im Urlaub ein Fossil oder Mineral gefunden? Dann nutzen Sie auch unseren Bestimmungsservice. Experten können Ihnen die Geschichte Ihres Steines erzählen!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
MARUM Gebäude
Leobener Str. 8
www.geosammlung.uni-bremen.de









