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Am 25. Mai 2019 ist eine Exkursion zur Kreidegrube Holcim in Höver geplant. Nähere Information dazu von Werner Liebenberg beim jeweiligen Treffen des Geowissenschaftlichen Arbeitskreises der Universität Bremen.
Treffpunkt für die gemeinsame Anfahrt ,per Fahrgemeinschaft, ist 8:00 Uhr vor dem MARUM.
Kosten betragen für Erwachsene 4 € und für Kinder 2 €. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann
Der Vortrag führt auf eine Zeitreise durch 550 Millionen Jahre. Er vermittelt, wie sich der Riesenwuchs von Tieren entwickelte – von Kopffüßlern, die bereits bis zu acht Meter lang waren, über Verwandte des heutigen Nautilus, die ausgestorbenen Ammoniten, Panzerfische bis zu Sauriern mit Riesenaugen und Giraffenhälsen. Warum die Ur-Tiere so groß wurden kann zum Teil durch ihre Lebensbedingungen erklärt werden. Fest steht: Sie hatten schon wegen ihrer Ursprungsgröße wenig Feinde, hatten folglich ein längeres Leben und damit mehr Zeit, um Nachkommen zu produzieren. Zudem verfügten sie über einen äußerst ökonomischen Stoffwechsel und waren darüber hinaus ausgestattet mit einem großen Gehirn. Aus welchem Grund die Giganten ausstarben, hat die Wissenschaft letztendlich noch nicht geklärt. Fest steht allerdings, dass das Ende der großen Reptilgruppen einhergingmit dem Ende der auf dem Festland lebenden Dinosaurier obschon viele Reptilienarten auch schon vorher ausgestorben sind.

Am 29. Juni 2019 ist eine Exkursion zur Kreidegrube Misburg geplant. Nähere Information dazu von Werner Liebenberg beim jeweiligen Treffen des Geowissenschaftlichen Arbeitskreises der Universität Bremen.
Treffpunkt für die gemeinsame Anfahrt ist 7:30 Uhr vor dem MARUM.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Karin Zonneveld
Der Vortrag beschreibt aktuelle die Forschung des Zusammenhangs zwischen Klimaveränderungen und Krankheitsepidemien. Welchen Einfluss hatte das Klima zum Beispiel auf die antike Metropole Rom.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Jürgen Reinhardt
Dieser Vortrag betrachtet die Verbindung von Chemie und Paläontologie. Der Referent beleuchtet verschiedene Konzepte der Chemie und ihrer Anwendung in der Rekonstruktion von vergangenen Welten. Es geht unter anderen um Isotopen und ihre Bedeutung in der absoluten Altersbestimmung sowie der Temperatur- und Habitatrekonstruktion. Zum Abschluss tauchen wir ein in die spannende Welt der Biomoleküle in den Geowissenschaften.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Eva Bischof
Ein jeder kennt wohl den folgenden Satz: „Wissenschaftler haben herausgefunden, dass […]. Doch was steckt hinter dieser Floskel, wer sind diese Wissenschaftler und was treibt sie an? Eva Bischof erzählt aus ihrem Alltag als Doktorandin in der Arbeitsgruppe der Geowissenschaftlichen Sammlung der Universität Bremen. Anhand ihres Forschungsprojektes über Ammonoideen aus der Trias von Nevada erörtert sie, was hinter der großen Black Box namens „Wissenschaft“ alles stecken kann.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann
Viele Bremer sammelten während des Jahres 2019 wieder Gesteine, Fossilien und Mineralien. Deshalb wird neben dem gemütlichen Beisammensein auf der Weihnachtsfeier ein „Exponat des Jahres“ prämiert. Es ist dabei egal, ob dieses aus dem Bremer Umland, fernen Regionen Europas oder aus Übersee stammt. Das interessanteste, schönste oder am besten präparierte Stück wird als „Weser Geo-Highlight 2019“ von den Anwesenden gewählt und mit einem Preis ausgezeichnet. Außerdem präsentiert die Geosammlung ihre wichtigsten Neuzugänge des Jahres und das Vortragsprogramm für das Jahr 2020 wird vorgestellt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Prof. Michal Kucera
Foraminiferen (Kammerlinge) sind die unbesungenen Helden der Klimaforschung. Ihre verzierten Kalzitschalen, erhalten in den Sedimenten des Meeresbodens, bilden ein einzigartiges Archiv vergangener Ozeanveränderungen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise durch die geologische Geschichte der Foraminiferen, beleuchten ihren Erfolg und verfolgen ihre vielfältigen Wechselwirkungen mit der Entwicklung der Ozeane.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Lina Madaj & Eva Bischof
„Once upon a time“ ist eine Gruppe internationaler Wissenschafter*innen und Künstler*innen, die zu einem großen Teil am MARUM in Bremen arbeiten. So unterschiedlich alle Beteiligten auch sind, sie haben alle den gleichen Grundgedanken: Komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge müssen der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.
Kern des Projektes sind selbstgeschriebene Kurzgeschichten, die sich mit den Themen der Forschungsgebiete der Wissenschafter*innen beschäftigen: dem Once upon a time, der Bedeutung der Meere und Ozeane und wie wir Menschen diese und unseren Planeten entdecken, nutzen und schützen können.
Das erste Ergebnis ihrer Arbeit ist ein illustriertes eBook mit einer Sammlung aus 12 Geschichten und Gedichten, das online frei verfügbar ist. Um eine möglichst breite Masse erreichen zu können. finden regelmäßig Lesungen statt.
Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie unter:
www.marum.de/en/Discover/Once-upon-a-time/Stories.html
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Dieter Siebert
Unter dem Namen „Monte Bolca“ ist eine der bedeutendsten klassischen Fossilfundstellen der Welt bekannt. Die etwa 50 Millionen Jahre alten Plattenkalke haben eine große Anzahl sehr schöner Fische aus dem Eozän geliefert, die ihresgleichen sucht. „Monte Bolca“ ist ein Fenster in die Erdgeschichte, die uns eine Momentaufnahme in einer besonders wichtigen Phase der Evolution der Fische zeigt und somit spielt die Fundstelle eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Geologie und Paläontologie.







