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Vortragsort: Youtube-Livestream (YouTube-Kanal GSUB)
Dozent: Harald Rohe
Wer fasziniert ist von der Erdgeschichte, ihren vielfältigen Gesteinen und der durch Fossilien belegten Evolution, der kommt vor allem bei Geschieben auf seine Kosten. Geschiebe sind durch Gletschereis abgetragene und umgelagerte Gesteine, die oft weit von ihrem Ursprungsort erneut zur Ablagerung geraten. Solche Gesteine findet man zum Beispiel rund um die Ostsee, aber auch weit nach Süden bis ins Ruhrgebiet. In diesem Vortrag soll die Rede von Geschiebe und Fossilien aus dem Münsterländer Kiessandzug an der Grenze von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sein. Hier findet sich eine besonders breite Palette unterschiedlicher Gesteine, da das Eis auf seinem Weg auch viele lokale Gesteine abgehobelt und verfrachtet hat.
Vortragsort: Youtube-Livestream (YouTube-Kanal GSUB)
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann
Die dänische Insel Bornholm ist geologisch und landschaftlich sehr vielfältig. Im Norden der Ostseeinsel finden sich felsige und steile Granitküsten, im Süden lange Sandstrände und weiße Kreidefelsen. Dieser Vortrag berichtet über persönliche Eindrücke einer Reise – und nicht nur über deren Geologie und Paläontologie. In diesem ersten Teil geht es hauptsächlich um magmatische Gesteine und um Ablagerungen des frühen Erdaltertums, einschließlich von Aspekten der Nutzung der geologischen Ressourcen.
Vortragsort: Youtube-Livestream (YouTube-Kanal GSUB)
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann
Dieser Reisebericht über die dänische Insel Bornholm thematisiert die Geologie abseits der Granitküsten und der Sandsteine des frühesten Erdaltertums. Es werden die Ablagerungen seit dem Ordovizium – von vor über 450 Millionen Jahren – vorgestellt. Zu sehen sind neben schönen Landschaftsbildern auch Fossilaufnahmen. Auch der einstige Phosphatbergbau und die kommerzielle Ausbeutung anderer Gesteine kommen zur Sprache.
Vortragsort:
Kulturhaus Walle – Brodelpott
Schleswiger Str. 4
28219 Bremen
Viele Bremer sammelten während des Jahres 2021 wieder Gesteine, Fossilien und Mineralien. Deshalb wird neben dem gemütlichen Beisammensein auf der Weihnachtsfeier ein „Exponat des Jahres“ prämiert. Es ist dabei egal, ob dieses aus dem Bremer Umland, fernen Regionen Europas oder aus Übersee stammt. Das interessanteste, schönste oder am besten präparierte Stück wird als „Weser GeoHighlight 2021“ von den Anwesenden gewählt und mit einem Preis ausgezeichnet. Außerdem präsentiert die Geosammlung ihre wichtigsten Neuzugänge des Jahres und das Vortragsprogramm für das Jahr 2022 wird vorgestellt.
Vortragsort: Youtube-Livestream (YouTube-Kanal GSUB)
Dozent: Prof. Dr. Oliver Friedrich
Zur Zeit des späten Jura bis in die späte Kreide erstreckte sich dort wo heute das Rhône-Tal liegt ein Meeresbecken das von Karbonatplattformen umsäumt war. Sedimente und Fossilien dieses Ablagerungsraumes in den französischen Alpen sind abwechslungsreich. Die tieferen Teile dieses Beckens ist als Vokontischer Trog, oder Vokontisches Becken, bekannt. Besonders die „Oceanic Anoxic Events“ (OAEs), also mehr oder weniger global verbreitete Schwarzschieferablagerungen, stehen als Sauerstoffmangelsedimente im Interesse von Geowissenschaftlern.
Vortragsort:
NEU: Als ONLINE-Vortrag über Zoom (bisher: Kulturhaus Walle – Brodelpott)
https://uni-bremen.zoom.us/j/94981959100?pwd=U1N1R2xRcnhnclVZQ0dOSmN1UHFwUT09
Meeting-ID: 949 8195 9100
Kenncode: 144207
Dozent: Prof. Dr. Jens Lehmann

Der kleine Ort Messel bei Darmstadt ist weltberühmt. Aus der ehemaligen Ölschiefergrube sind eine Vielzahl wichtiger Fossilfunde bekannt, sie sind etwa 45 Millionen Jahre alt und stammen aus der Zeit des Eozän. Dazu gehört das berühmte Urpferd, das erste vollständige Fossil eines Primaten aus dieser Zeit, aber auch fantastisch erhaltene Belege für die Evolution der Vögel. In diesem Vortrag soll es neben den Fossilien, der Entstehungsgeschichte der Lagerstätte und deren Geologie, auch um die Bergbaugeschichte und Paläökologie des einstigen Lebensraumes gehen.
Zoom Meeting:
Zoom-Meeting beitreten
https://uni-bremen.zoom.us/j/95636331536?pwd=d25sb0tWSEU5aVllNVhqek9oRVg4UT09
Meeting-ID: 956 3633 1536
Kenncode: 441143
Dozent: Jonathan Harjes
Wie werden eigentlich Dinosaurierknochen zum Fossil? Die Entstehungsgeschichte von Dinosaurier- und Haifischfossilien lässt uns 130 Millionen Jahre in die Vergangenheit blicken. Mit optischen, chemischen und mineralogischen Verfahren konnte der Versteinerungsprozess dieser Fossilien rekonstruiert werden. Dabei lässt sich das chemische Milieus während der Fossilwerdung aus der Kristallisationsabfolge der Minerale rekonstruieren.
Zoom Meeting:
Zoom-Meeting beitreten
https://uni-bremen.zoom.us/j/94932865216?pwd=VkxuQkFRNFRtem1GK2Z2OG1zWHROUT09
Meeting-ID: 949 3286 5216
Kenncode: 960540
Dozent: Lutz Kaecke
Konkretionen können phantastisch erhaltene Fossilien enthalten – daher sind sie für Sammler besonders interessant. In dem Vortrag werden unterschiedliche Formen, Materialien und Bildungsbedingungen vorgestellt. Im Anschluss an einen überwiegend theoretischen Teil werden einige Präparationsbeispiele gezeigt.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Werner Liebenberg
In den Travertinen von Weimar, Ehringsdorf und Taubach werden seit gut zwei Jahrhunderten Säugetierfossilien gefunden. Selbst in Goethes Sammlung finden sich interessante Stücke. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind die Travertine auch eine bedeutende Neandertaler-Fundstätte. Eine beachtliche Anzahl von Funden kam durch Ankauf und Schenkung an das Bremer Überseemuseum. Der Vortrag stellt diese Fossilien vor und erzählt ihre Geschichte.
Auch wenn von Seiten der Universität keine Maskenpflicht mehr bestehen wird möchten wir Sie zu Ihrer und unserer Sicherheit bitten vorerst noch eine FFP2 Maske auf den Treffen zu tragen (mit Ausnahme des jeweiligen Vortragenden). Da wir bei unseren Treffen einige Teilnehmer aus vulnerablen Gruppen haben wäre das ein solidarischer Akt um diese zu schützen. Herzlichen Dank für das Verständnis.
Vortragsort: MARUM Raum 0180
Dozent: Jürgen Reinhardt
Der Piesberg im Osnabrücker Bergland ist eine der bedeutendsten Fundstellen für Fossilien aus dem Karbon weltweit. Früher vor allem für seine in irisierenden Farben erhaltenen Pflanzenfossilien bekannt, ist er in den letzten Jahren durch spektakuläre Insektenfunde berühmt geworden. Neben den paläontologischen Funden wird im Vortrag auch die historische und wirtschaftliche Bedeutung des Piesberges als Kohlezeche im 19. Jahrhunderts und als Steinbruch für Sandstein im 20. Jahrhundert besprochen.
Auch wenn von Seiten der Universität keine Maskenpflicht mehr bestehen wird möchten wir Sie zu Ihrer und unserer Sicherheit bitten vorerst noch eine FFP2 Maske auf den Treffen zu tragen (mit Ausnahme des jeweiligen Vortragenden). Da wir bei unseren Treffen einige Teilnehmer aus vulnerablen Gruppen haben wäre das ein solidarischer Akt um diese zu schützen. Herzlichen Dank für das Verständnis.

